Touren vom Hotel Ruten aus im Winter 2001

Hier sind einige Touren dargestellt, die ich im Februar 2001 vom Ausgangspunkt Ruten unternommen habe.

  1. Die Hausloipe Ruten - Hattdalssaetrin - Dalseter - Ruten ca 14 km
    Eine nette kleine Tour, um sich an das Gelände zu gewöhnen und erste Eindrücke zu genießen
  2. Zum Kennenlernen Ruten - östliche Talseite nach Espedalen - westliche Talseite nach Ruten zurück ca. 14 km
    Für nicht so gutes Wetter zu empfehlen, da praktisch völlig windgeschützt, aber mit Abfahrten und Anstiegen
  3. Zum Lunch nach Fefor mit zwei Varianten jeweils ca. 18 km
    Wunderschöne Strecke entweder gut gespurt überwiegend in Tallagen oder über die ungespurte Peer-Gynt-Loipe und die Feforhütte durchs Fjell
  4. Zur Schutzhütte Tonebu auf der Westseite Ruten - Espedalen - Tonebu - Fredriksaetra - Ruten
    Auch diese Tour verläuft fast völlig in geschützten Lagen bis an die Baumgrenze heran, schöne Erkundungsstrecke in Richtung Fjell
  5. Fjelltour rund um den Ruten Ruten - Rundhö - Hestadalen - Bingsbu - Ruten ca. 25 km
    Ein Anstieg auf über 1400 m und kaum gespurte Strecke machen diese Tour schön und trotz der relativen Kürze anspruchsvoll
  6. Fjelltour um das Fredriksaeterfjellet Ruten - Espedalen - Svartjörnholet - Reinsknappen - Fredriksaetra - Ruten ca. 30 km
    Mit die schönste Tagestour durchs Fjell mit steilen Anstiegen und einer abwechslungsreichen Abfahrt von 1300 m auf 700 m

Blick über das EspedalenZusammenfassung:

Das gesamte Gelände bietet auf engem Raum viel Abwechslung. Die Touren 1, 2 und 4 bieten sich auch bei mäßigem Wetter an, da sie überwiegend geschützt im Wald verlaufen. Schnee sollte allerdings gerade für die Abfahrten im Wald ausreichend vorhanden sein. Ist es hier zu eisig, geht der Spass schnell verloren. Die Strecken 1 bis 3 sind auf jeden Fall auch für Anfänger gut geeignet. Einzig die direkt zum Breidsjön hinabführende Strecke verlangt Kondition und Bremsvermögen. Für die Fjelltouren 5 bis 7 ist gutes Wetter eine Grundvoraussetzung. Die Markierungen sind sehr weitläufig gesetzt und im westlichen Fjell liefen Scooterspuren so zahlreich kreuz und quer, dass sie nicht als Unterstützung dienen konnten. Sehr nützlich erweisen sich die beiden Schutzhütten Bingsbu und Tonebu. Hier kann man sich immer aufwärmen, etwas zu trinken zubereiten und geim Trockenen ausruhen. Allerdings muss der erste, der kommt, Feuer machen, damit die Hütte warm wird. Wer Wert auf möglichst lange Strecken legt, ist hier nicht unbedingt gut aufgehoben. Die längeren Fjelltouren sind, da praktisch ungespurt läuferisch anspruchsvoll und zeitraubend. Strecke ist da nicht zu machen, außerdem sind einige Höhenmeter zu bewältigen, z.B. auf Tour 6 etwa 800 Höhenmeter durch die zweifache Querung des Breidsjön. Anhand der Karte kann man sich noch viele verschiedene Strecken zusammenstellen, die den jeweiligen Bedürfnissen hinsichtlich Länge, Lage und Steigung sowie den Möglichkeiten der Wetterlage gerecht werden. Ich werde sicherlich noch ein weiteres Mal hierhin fahren, um die Möglichkeiten vielleicht um Slangen Seter herum und ins Tjörnfjellet näher zu erkunden.